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Informationssicherheit in der OECD
1990 begann die Organisation für Europäische Zusammenarbeit und Entwicklung, sich im Bereich Informationssicherheit zu engagieren. Das Kommitte für Informations-, Computer- und Kommunikationspolitik (ICCP) stellte eine Gruppe von Experten zusammen, die gewisse Richtlinien zur Sicherheit von Informationssystemen ausarbeiten sollten. Am 26. November wurden die Richtlinen von den OECD-Mitgliedsstaaten angenommen. In diesem Dokument wurde unter anderem die Zielstellung geäußert, elektronischen Transaktionen auf das Sicherheitsniveau des herkömmlichen Geschäftsverkehrs zu bringen. Zu diesem Zweck sollten in Zukunft Regelungen zur digitalen Signatur geschaffen werden.
Im März 1997 nahm die OECD die ersten Richtlinien zur Kryptografie-Politik an. Damit wurden Prinzipien aufgestellt, nach denen sich die einzelnen Staaten bei der Formulierung ihrer eigenen politischen Richtlinien hinsichtlich der Verwendung der Kryptografie richten sollten. Obwohl diese Richtlinien nicht bindend sind, stellen sie den ersten Versuch dar, auf internationaler Ebene politische Orientierungen zur Verschlüsselung und digitalen Signatur zu geben.
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