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Verschlüsselungsmodi
Blockverschlüsselung
Bei der Blockverschlüsselung wird der Klartext in Blöcke gleicher Größe unterteilt, die einzeln verschlüsselt werden. Eine typische Blocklänge sind 64 Bit. Folgende Verschlüsselungsmodi von Blockverschlüsselungsalgorithmen werden eingesetzt:
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Beim Electronic Code Book (ECB) wird jeder Klartextblock unabhängig von anderen Blöcken zu einem Geheimtextblock verschlüsselt. |
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Bei der Geheimtextblockverkettung (Cipher Block Chaining, CBC) werden die bereits erzeugten Geheimtextblöcke zur Verschlüsselung des nächsten Klartextblockes herangezogen. Diese Methode wird asl Rückkopplung bezeichnet. Der zu verschlüsselnde Klartextblock wird mittels XOR mit dem zuletzt erzeugten Geheimtextblock verknüpft. Dadurch sind im Klartext vorhandene Muster im Geheimtext nicht mehr sichtbar. |
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Mit dem Cipher-Feedback-Modus (CFB) können Daten beliebiger Länge verschlüsselt werden, d. h. auch Einheiten, die kleiner als die Blockgröße sind. Dieses Verfahren arbeitet auch mit Rückkopplung. |
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Der Output-Feedback-Modus (OFB) arbeitet wie ein synchrones Stromverschlüsselungsverfahren. Dazu wird eine interne Rückkopplung erzeugt, die unabhängig vom Klar- und Geheimtext ist. |
Stromverschlüsselung
Bei der Stromverschlüsselung wird der Klartext als kontinuierlicher Strom von Zeichen (Bits, Bytes o. ä.) behandelt. Ihr größter Nachteil ist, dass der Schlüssel bei der Verwendung echter Zufallszahlen die gleiche Länge wie der Klartext haben muss.
Um das Verfahren in der Praxis einsetzen zu können, wird der Schlüssel aus Pseudozufallszahlen zusammengesetzt. Auf diese Weise muss anstatt des langen Schlüssels nur die Vorschrift zur Erzeugung der Pseudozufallszahlen übermittelt werden.
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