|
|
 |
 |
| A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
|
S-Box
Funktionen für nichtlineare Abbildungen, die in Feistel-Netzwerken
verwendet werden.
Schneier, Bruce
Bruce Schneier ist einer der Entwickler von Blowfish
und Twofish und Gründer
der Firma Counterpane Internet Security.
Schlüssel
Im Rahmen eines Verschlüsselungsverfahrens
ist ein Schlüssel eine Information, die zur Verschlüsselung
eines Klartextes bzw. zur
Entschlüsselung
eines Geheimtextes verwendet
wird.
Schlüsselerzeugung
Die Schlüsselerzeugung ist die Festlegung des Schlüssels
für eine Verschlüsselung.
Man spricht von einer erfolgreichen und korrekten Schlüsselerzeugung,
wenn der erzeugte Schlüssel während
der Erzeugung geheim bleibt und von ausreichender Qualität
ist. Die Erzeugung von schwachen Schlüsseln soll vermieden
werden.
Schlüsselgenerierung
Synonym für Schlüsselerzeugung.
Schlüsselhinterlegung
Unter Schlüsselhinterlegung versteht man die Abgabe eines geheimen
Schlüssels bei einem escrow
agent im Rahmen eines Schlüsselhinterlegungsverfahrens.
Schlüsselhinterlegungsverfahren
Bei einem Schlüsselhinterlegungsverfahren wird eine Kopie des
geheimen Schlüssels
bei einer dafür vorgesehenen Instanz (escrow
agent) hinterlegt. Alternativ kann der Schlüssel
zerlegt und seine Teile bei verschiedenen Stellen aufbewahrt werden.
Staatliche Institutionen wie z.B. Geheimdienste haben Zugriff auf
den Schlüssel und können verschlüsselte
Dokumente lesen und selbst Dokumente verschlüsseln.
Schlüsselinformation
Synonym für Schlüssel.
Schlüsselmanagement
Synonym für Schlüsselverwaltung.
Schlüsselraum
Als Schlüsselraum bezeichnet man die Menge aller Schlüssel,
mit denen ein Verschlüsselungsverfahren
arbeitet.
Schlüsselübergabe
Unter Schlüsselübergabe versteht man die Übermittlung
des geheimen Schlüssels
bei symmetrischen
Verschlüsselungsverfahren und des öffentlichen
Schlüssels bei asymmetrischen
Verschlüsselungsverfahren. Sie kann mit oder ohne Einbeziehung
eines vertrauenswürdigen
Dritten erfolgen.
Schlüsselvernichtung
Vernichtung eines Schlüssels, um
die weitere Verwendung auszuschließen.
Schlüsselverteilung
Schlüsselverteilung ist die Schlüsselübergabe
an mehrere Teilnehmer.
Schlüsselverwaltung
Alle Handlungen zwischen Schlüsselerzeugung
und Schlüsselvernichtung
werden unter dem Begriff Schlüsselverwaltung zusammengefasst.
Dazu gehören beispielsweise die Schlüsselspeicherung,
Schlüsselübergabe,
Verschlüsselung
und Schlüsselwiederherstellung.
Schlüsselwiederherstellung
Siehe Schlüsselhinterlegungsverfahren.
schwache Verschlüsselung
Im Gegensatz zu starker Verschlüsselung
versteht man unter schwacher Verschlüsselung Verfahren, die
mit vertretbarem Aufwand durch Verfahren der Kryptanalyse
gebrochen werden können.
SDSI
Simple Distributed Security Infrastructure. SDSI ist ein von Ronald L. Rivest und Butler Lampson entwickelter Standard für die Identifikation mit Zertifikaten. Besonderer Wert wurde auf Benutzergruppen und die Vergabe von Zugriffsrechten für World-Wide-Web-Objekte gelegt. SDSI wurde als Verbesserung des X.509-Standards konzipiert.
SECC
Secret Error Correction Code. Geheimer Code zur Fehlerkorrektur,
der zur Übertragung verschlüsselter Daten verwendet wird.
Der SECC ist eine Weiterentwicklung des ECC.
secret channel
Englisch für geheimer
Kanal.
secret key
Englisch für geheimer
Schlüssel.
secure channel
Englisch für sicherer
Kanal.
Serpent
Verfahren zur Blockverschlüsselung,
das von Ross Anderson, Eli Biham und Lars Knudsen entwickelt wurde.
Es war einer der Finalisten bei der Bewerbung um den AES.
session key
Englisch für Sitzungsschlüssel.
SET
Secure Electronic Transactions. Protokoll zum sicheren elektronischen
Datenaustausch, bei dem sich die Kommunikationspartner gegenseitig
mit einem Zertifikat identifizieren
müssen. Die Zertifikate
werden von vertrauenswürdigen
Dritten, z. B. Banken, ausgestellt.
SHA
Secure Hash Algorithm. SHA ist eine kryptografische Hashfunktion.
Shamir, Adi
Adi Shamir ist Professor für Mathematik und Informatik am Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel. Er war unter anderem an der Entwicklung von RSA beteiligt.
S-HTTP
Secure HyperText Transfer Protocol. S-HTTP erweitert HTTP um sicherheitsspezifische Merkmale.
sicherer Kanal
Als sicheren Kanal bezeichnet man einen Übertragungsweg, der
keine Möglichkeit zum Abhören
bietet bzw. der nur den Kommunikationspartnern bekannt ist.
Sieb des Erathostenes
Verfahren zur Erzeugung aller Primzahlen in einem bestimmten Bereich.
SigG
Signaturgesetz.
SigI
Vom BSI erarbeitete Schnittstellenspezifikation für die Entwicklung interoperabler Verfahren und Komponenten nach SigG und SigV.
Signaturgesetz
Das Gesetz zur digitalen Signatur, Artikel 3 des IuKDG, wird als Signaturgesetz bezeichnet.
Signed Objects
Offener Standard für die Verteilung autorisierter Programme und Dokumente, der aus dem Java-Konzept SignedObject hervorgegangen ist.
SigV
Signaturverordnung.
Signierung
Unter der Signierung eines Dokumentes versteht man das Erstellen
und Anhängen der digitalen
Signatur.
Sitzungsschlüssel
Sitzungsschlüssel sind Schlüssel,
die nur einmal verwendet werden, um die Gefahr der Kryptanalyse
zu minimieren. Normalerweise erfolgt die Schlüsselerzeugung
unmittelbar vor und die Schlüsselvernichtung
unmittelbar nach der Verschlüsselung.
Hybride
Verschlüsselungsverfahren arbeiten mit Sitzungsschlüsseln.
S/Key
Programmpaket zur Authentifizierung
mit Einmal-Passwörtern.
SKIP
Simple Key-Management for Internet Protocols. Von SUN Microsystems entwickelter Schlüsselmanagementstandard, der auf dem Diffie-Hellman-Algorithmus basiert.
SKIPJACK
SKIPJACK ist ein geheimer Verschlüsselungsalgorithmus, der
im Clipper-Chip und im
Capstone-Chip verwendet
wurde.
Smartcard
Eine Smartcard ist eine Plastikkarte mit der Größe einer EC-Karte, in die ein Mikroprozessor integriert ist. Im Gegensatz zu einfachen Speicherchipkarten enthalten Smartcards Algorithmen zur Datenverarbeitung.
S/MIME
Secure Multipurpose Internet Mail Extensions. Erweiterung des MIME-Formats
zur Unterstützung verschlüsselter und digital signierter
E-Mails. S/MIME gehört zum Public Key Cryptographic Standard
(PKCS) von RSA Labs.
Snefru
Einweg-Hashfunktion,
die auf S-Boxen basiert.
SSL
Secure Socket Layer. Software-Schicht zur Verschlüsselung von
Daten, die über TCP/IP-Netzwerke ausgetauscht werden. Siehe
auch HTTPS.
starke Verschlüsselung
Im Gegensatz zu schwacher
Verschlüsselung versteht man unter starker Verschlüsselung
Verfahren, die nicht mit vertretbarem Aufwand durch Verfahren der
Kryptanalyse gebrochen
werden können.
Status Request
Anfrage bei einer Zertifizierungsstelle
über den Status eines Zertifikates
(gültig, gesperrt oder abgelaufen).
Steganografie
Steganografie ist die Wissenschaft vom Verbergen von Informationen
in einer anderen Information. Die versteckte Information kann nur
unter Zuhilfenahme von zusätzlichen Schlüsselinformationen
sichtbar gemacht werden.
Stromverschlüsselung
Bei Stromverschlüsselungsverfahren wird der Klartext
als Folge von Zeichen aufgefasst, die einzeln verschlüsselt
werden.
Substitution
Siehe Verschlüsselung
durch Substitution.
symmetrisches Verschlüsselungsverfahren
Verschlüsselungsverfahren,
bei dem zur Verschlüsselung
und zur Entschlüsslung
identische bzw. leicht voneinander ableitbare Schlüssel
verwendet werden.
|
|